Die gigantischen Berge umschließen den kleinen Ort. Weißgetünchte Häuser auf der Plaza Mayor erzählen von den Tagen der spanischen Eroberer. Der mit Kopfsteinpflaster belegte Platz ist gigantisch, man fühlt sich ein wenig verloren.
Die Freundlichkeit der Menschen hält sich (anders als sonst in Kolumbien) in Grenzen. Am Abend entflammt der Hügel, vom Balkon kann ich es deutlich erkennen. Rauchschwaden ziehen durch die Stadt. Aktiv werden Feuerwehr und Militär erst am zweiten Tag. Der Hubschrauber verbreitet Lärm. Seine Löscharbeiten sind von weithin sichtbar.
Nach getaner Arbeit versammeln sich die jungen Soldaten auf dem großen Platz. Dann kehrt wieder Stille ein. Die Berge, die Weite der Plaza Mayor, die Melancholie der Menschen.






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