Samstag, 4. Oktober 2014

Luis Alberto Acuña (Kolumbien)

Der Maler, Bildhauer und Kunstsammler Luis Alberto Acuña wurde 1904 in Suaíta Santander geboren. Reisen fuehrten ihn nach Paris und Deutschland. Er schloss sich der kuenstlerischen Bewegung Bachué an, die sich als Reaktion auf den ersten Weltkrieg und die mexikanische Revolution von der Kunst der indigenen Kulturen beeinflussen liess. So mischt sich Zivilisationskritik mit der Faszination fuer die Mythen der indigenen Kulturen.
Der Philosoph als Verkoerperung des Fortschritts?

Interessant ist die Gegenueberstellung zweier Wandgemaelde: Das erste zeigt die Gruendung des Ortes Villa de Leyva durch die siegreichen Spanier.Ob dieses Werk von Acuña selbst stammt, weiss ich nicht.

La fundación de Villa de Leyva

Ein zweites, uebergrosses Wandgemaelde, das einen Innenhof ziert, zeigt die Entstehung der Welt gemaess dem Schoepfungsmythos der Chibcha: Der Schoepfergott Chiminigagua laesst schwarze Voegel aufsteigen, deren Schnaebel den Himmel zum Leuchten bringen. Links daneben der See von Iguaque, in dem Bachué, so eine Art Urmutter, steht.




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