Samstag, 30. August 2014

Unsere kleine Farm

Das Schöne am Nationalpark von Cahuita ist, dass man Dschungel- und Meerestiere gleichermaßen bestaunen kann. Hier ein Ranking meiner Lieblingstiere:

5. Die Krabben, die sich am Strand einfache Sandlöcher als Wohnungen graben. In einem ruhigen Moment kommen sie heraus, fahren ihre Stielaugen aus und starren mich ängstlich an.

4. Die Brüllaffen: Gesellige Herdentiere, die sich lässig in die Baumwipfel legen. Um 4.30 Uhr morgens (Sonnenaufgang) machen sie ihrem Namen alle Ehre und brüllen alle nicht nachtaktiven Lebewesen in die Realität des Tages hinein. Dabei sorgen sie für einen ausgezeichneten Urwald-Athmo-Sound.


3. Die Einsiedlerkrebse: Wie in einem Schöner-Wohnen-Katalog suchen sie sich die schönsten Schneckenhäuser der Gegend aus, um sie ihr Eigenheim zu nennen, und führen sie stolz spazieren.


2. Der riesige blaue Schmetterling: Wie ein Adliger der Rokokozeit zieht er raumgreifend und doch elegant seine Runden und lässt den Dschungel erstrahlen. Setzt er sich aber, so ist nur seine schwarze Rückseite zu sehen, auf der sich das Muster einer Rokoko-Tischdecke zeigt.

1. "Fluffy Slothy", so haben wir das sympathische Dreizehenfaultier genannt, das sich im Dickicht verbarg. Ohne sich von uns Beobachtern aus dem Konzept bringen zu lassen, legte es in 30 Minuten ca. 50 cm zurück. Ab und zu warf es uns einen Blick zu, mit einem Ausdruck des Mitleids für unser hektisches Leben auf zwei Beinen.


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